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Wenn Ihre Hilfe nötig wird…

Aktualisiert: vor 1 Tag

Oft ist es ein schleichender Prozess, der gar nicht so richtig wahrgenommen wird. Doch dann plötzlich ist die Situation da, dass ein naher Angehöriger / nahe Angehörige unterstützende Hilfe im Alltag benötigt.

Dies führt schnell bei vielen Menschen zu einem Gefühl von Überforderung. Das ist völlig normal.

Mit dem folgenden Artikel möchten wir Ihnen Impulse geben, wie Sie an diese neue Situation herangehen können, um sich leichter einzufinden.



Den Alltag gemeinsam anschauen


Überlegen Sie gemeinsam: Wobei wird Hilfe benötigt?

Kann der Alltag noch selbständig bestritten werden, wie gut funktioniert beispielweise das tägliche Kochen, Putzen, Einkaufen oder ein Arztbesuch.

Schreiben Sie auf, was schwerfällt und was noch gut alleine funktioniert. So gewinnen Sie einen klaren Überblick über die Situation und können leichter abschätzen, wie viel Hilfe benötigt wird.



Hören Sie zu


Nehmen Sie sich Zeit für Gespräche. Hören Sie zu, was Ihr Angehöriger / Ihre Angehörige möchte und wovor er oder sie Angst hat. Besprechen Sie gemeinsam, wie der „neue Alltag“ organisiert werden kann.



Sie sind nicht alleine


Sie müssen diese Aufgabe oftmals nicht alleine bewältigen. Meist lässt sie sich auf mehrere Schultern von Familie, Freunden oder Nachbarn verteilen.

Auch professionelle Unterstützung kann eine große Entlastung sein. Ziel ist es nicht, alles perfekt zu machen, sondern eine gute und tragfähige Lösung für alle Beteiligten zu finden.



Informieren Sie sich frühzeitig


Informieren Sie sich frühzeitig über mögliche finanzielle Unterstützung. Beratungsstellen können helfen und verständlich erklären, welche Anträge sinnvoll sind.



Wichtige Unterlagen sammeln und ordnen


Sammeln und ordnen Sie wichtige Dokumente und Unterlagen an einem festen Ort, wie beispielsweise Ausweise, Versicherungsunterlagen, Arztbriefe und Informationen zu Medikamenten. Wenn etwas schnell benötigt wird, haben Sie es griffbereit.



Denken Sie auch an sich


Wer hilft, braucht selbst Kraft. Achten Sie auf Pausen und sprechen Sie über Ihre Gefühle. Es ist erlaubt, müde zu sein oder selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur wer gut für sich sorgt, kann dauerhaft für andere da sein.


Checkliste: Erste Schritte im Überblick


  • Offen mit dem Angehörigen sprechen

  • Unterstützungssituationen im Alltag notieren (Was geht noch? Was nicht?)

  • Familie, Freunde oder Nachbarn einbeziehen

  • Wichtige Unterlagen sammeln und ordnen

  • Informations- und Beratungsangebote nutzen

  • Planen Sie bewusst Ihre Pausen


Weitere Informationen finden Sie unter www.meinpflegeportal.de.

 
 
 

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